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Impfungen retten Leben!
Impfungen verhindern zahlreiche Infektionskrankheiten, die einen schweren Verlauf nehmen oder sogar zum Tod führen können.
- Im Alter von 9 bis 17 Jahren
Auffrischimpfung gegen Diphterie, Pertussis (Keuchhusten), Tetanus (Wundstarrkrampf) und Poliomyelitis (Kinderlähmung); Grundimmunisierung für Jugendliche, die noch nicht gegen Hepatitis B geimpft wurden, mit einem Impfstoff gegen Hepatitis B
- Im Alter von 18 bis 60 Jahren
Jeweils 10 Jahre nach der letzten Impfung Auffrischimpfungen gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) und Diphterie
- Die Masernimpfung
mit dem Dreifach-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln - wird nun auch für Erwachsene empfohlen. Die STIKO (Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut) hat Anfang August 2011 die Empfehlung ausgesprochen, dass generell alle Erwachsenen, die nach 1970 geboren und älter als 18 Jahre sind, die Masern-Impfung einmalig auffrischen sollen. Angesprochen sind zudem alle, die 18 Jahre und älter sind, im Kindesalter nur eine Impfung erhalten haben oder deren Impfstatus unklar ist.
- ab einem Alter von 60 Jahren
Jährlich im Herbst gegen Influenza (Grippe); einmal im Leben gegen Pneumokokken (Lungenentzündung) (nur noch Pat. mit schwerer Nierenschwäche und nach Milzentfernung wird alle 5 Jahre eine Auffrisch-Impfung empfohlen)
- Der Herpes-zoster- ("Gürtelrose")-Totimpfstoff "Shingrix" ist von der STIKO seit Dezember 2018 (Epid. Bull. 50/18) als Standardimpfung (S) für alle Personen ≥ 60 Jahren empfohlen. Zusätzlich empfiehlt die STIKO die Impfung mit dem Totimpfstoff als Indikationsimpfung (I) für Personen ≥50 Jahre mit einer erhöhten gesundheitlichen Gefährdung für das Auftreten eines Herpes zoster infolge einer Grundkrankheit oder für Personen mit angeborener bzw. erworbener Immundefizienz bzw. Immunsuppression. Dazu gehören u.a. PatientInnen mit HIV-Infektion, rheumatoider Arthritis, systemischem Lupus erythematodes, chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen oder Asthma bronchiale, chronischer Niereninsuffizienz und Diabetes mellitus. Der Herpes-zoster-Totimpfstoff ist nur zur Vorbeugung von Herpes zoster und postherpetischer Neuralgie bei Erwachsenen im Alter ≥ 50 Jahren zugelassen, aber nicht zum Schutz vor einer primären Varicella-zoster-Infektion (Windpocken; Informationen zur Varizellenimpfung sind unter www.rki.de/impfen > Impfungen A-Z erhältlich). (Zitiert aus Epidemiol. Bulletin Stiko, 12/2019)
- Erwachsene, die Kontakt zu Babies und Kleinkindern haben: Pertussis (Keuchhusten-)-Impfung !
- Risiko-Patienten: Alle Patienten mit Diabetes, Asthma, chronischer Bronchitis (COPD), KHK, Herzschwäche, Nieren-oder/und Leberschwäche: Egal wie alt, jährlich Grippe-Impfung im Spätherbst, Pneumokokken-Impfung einmal im Leben (alle 5 Jahre nur bei schwerer Nierenschwäche/Dialyse und nach Entfernung der Milz). Bei Leber-Erkrankten, auch wenn “nur” eine Fettleber besteht: Impfung gegen Hepatitis A+B!
- Bei Auslandsreisen: Wichtige Reiseimpfungen nicht vergessen !
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